Am 13. Februar konnten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule einer Aufführung des Musikwerks “der Karneval der Tiere” beiwohnen. Dieser Theaterbesuch wurde von der ALFA finanziell unterstützt. Rüya und Louise, beide Schülerinnen der GS3, berichten.

 

Heute ist es mal wieder so weit: „Karneval“. Wir sind auf dem Weg zum Konzert von Camille Saint-Saëns im Versailler Théâtre Montansier. Wir sind schon alle ganz aufgeregt. Das Stück heißt „Karneval der Tiere“ (Carnaval des Animaux).

Im Theater

Die Lichter gehen aus, schöne Musik ertönt, die ersten Klänge des Stückes verzaubern uns. Wir tauchen gleich ein in die Geschichte. In der Oper geht es um mehrere Tiere, die auf einem Schiff vor den Menschen fliehen. Sie wollen auf einer einsamen Insel ihr neues Zuhause finden. Es spielen mit: der Löwe als Kapitän, das Faultier, der Elefant, die Schildkröte und das Huhn als Passagiere und zuletzt der Vogel als Aufpasser.

Wir hören nun aufgeregte Klänge, wie von einem Huhn. Richtig, hier wird das Huhn musikalisch dargestellt. Doch das Boot fährt in die falsche Richtung! Die Tiere sind ratlos. Die Idee des Faultiers ist keine Lösung, da weiß zum Glück die Schildkröte Rat und langsame, helle Musik ertönt: Der Elefant soll seinen Rüssel ins Wasser stecken und immer tief ausatmen, um das Schiff in die andere Richtung treiben zu lassen. Es klappt, tiefe Töne erklingen aus dem Orchester. Der Elefant bläst und bläst – und endlich ist es genug. Auf einmal beginnt jedoch das Wasser seltsam zu blubbern und aufzuschäumen und wieder sind die Tiere ratlos. So schlafen die Tiere ein, nur der Fuchs kann keine Nachtruhe finden. Er überlegt, was man tun könnte. Dabei erklingt eine schöne Nachtmelodie. Es zeigt sich, dass auch der Kuckuck keinen Schlaf gefunden hat, denn aus dem Hintergrund hört man musikalisch seinen Ruf.

Nach dem Aufwachen beginnen alle Vögel, sich eifrig herauszuputzen. Hohe, schrille Töne erklingen und bilden eine schöne Melodie. Da erzählt nun der Fuchs von seinem Plan. Ein Tier soll ins Wasser springen, um das blubbernde Ding zu holen. Sieh da, es war das Rad von einem Fahrrad. Schön und magisch klingt die Melodie des Wassers!
Nach ein paar Tagen ruft der Vogel: „Land in Sicht, Land in Sicht!“ Als sie die Insel erreichen, jubeln alle Tiere und es erklingt aufmunternde und fröhliche Musik.

Nach dem Konzert haben wir Gelegenheit, den Schauspielern Fragen zu stellen. Die interessanteste Frage: „Wie lange machen Sie schon Theater?“ – Die Schauspieler antworten, dass sie schon mit acht Jahren angefangen haben, Theater zu spielen.
Wir alle fanden diesen Theaterbesuch toll und aufregend – und werden ihn und die Melodien des Tages nicht vergessen.

Von Rüya Kose und Louise Rossmann (Känguru bzw. Elster auf unserem Foto).