Im Februar wurde am DFG ein Lipdub gedreht, ein choreographierter Clip, bei dem Schüler, Lehrer, Verwaltungsmitarbeiter und Personal teilnehmen konnten. Eine Gruppe von Schülern, nämlich Matteo Meutelet, Marie Noyer und Céline Duan unterstützt von Frau Goldenberg hatten das Video seit langem geplant. Wir haben Céline Duan getroffen, die uns einen Blick hinter die Kulissen der Dreharbeiten erlaubt.

Wie lange dauerten die Dreharbeiten?
– Einen ganzen Tag! Wir haben am 23. Februar gedreht. Den Parcours durch die Schule hatten wir im Voraus festgelegt und die einzelnen Etappen des Drehs waren minutiös geplant. Natürlich haben wir während der Vorbereitungszeit auch etliche Proben durchgeführt und mussten eine Reihe von logistischen Problemen lösen.

Alles nur an einem Tag, das ist eine Leistung! Da mussten sicher eine Menge Leute mithelfen.
– Ja, alle waren zur Stelle! Am Tag des Drehs hat sich das Organisationsteam darum gekümmert, die verschiedenen Gruppen, die sich an den im DFG verteilten Drehorten befanden, zu koordinieren. Die Teilnehmer probten noch ein letztes Mal ihren Beitrag, während in den Klassenräumen die notwendigen Umbauten stattfanden. An diesem besonderen Tag sah man überall die deutsch-französischen Farben: Fahnen, Schminke, Federboas…, es lag allen Teilnehmern am Herzen, den binationalen Charakter, der so typisch für unsere Schule ist, zu übermitteln. Der eigentliche Dreh konnte dann kurz nach dem Pausenklingeln um 9.35 Uhr beginnen.

Wie sind Sie dann konkret vorgegangen?
– Ausgestattet mit einem bei ACS France gemieteten Stabilisator und einer Kamera haben wir Organisatoren uns in 2 Teams aufgeteilt. Ein Team ging quasi als Vorhut vor dem eigentlichen Drehteam durch die Klassen und Gänge, und gab den einzelnen Gruppen Bescheid, wann sie an der Reihe waren, das zweite Team kümmerte sich um den Dreh. Eine Stunde lang liefen Organisatoren und Aufsichten durch die Flure der Schule, um den Weg für das Kamerateam zu bereiten. Über die Lautsprecher wurde die Musik des Lipdub abgespielt, die von Herrn Courseaux gesetzt worden war und die aus Teilen der Ode an die Freude von Beethoven, Good Time de Carly Rae Jepsen, Ich will nicht nach Berlin von Kraftklub und Liedern des Grundschulchors bestand. Nach und nach wurden die einzelnen Szenen dank der Übung und der Ratschläge, die bei jedem Take gegeben wurden, in ihren Übergängen flüssiger und dynamischer.

Der Clip enthält mehrere Plansequenzen. Wie viele sind es genau?
– Am Ende besteht der Film aus drei mehrminütigen Plansequenzen. Bei der Montage haben wir noch Clips vom Karneval, den Proben für den Schulball, verschiedener Durchgänge beim Dreh und Aufnahmen einer Drohne hinzugefügt, die eine Luftaufnahme einer von den Schülern gebildeten Buchstabenkombination „LFA – DFG“, beisteuerte. Nach vielen Stunden am Mischpult und etliche Besprechungen später wurde das fertig bearbeitete Video auf der Webseite des DFG online gestellt.

Welches Fazit ziehen Sie aus dieser Erfahrung?
– Es war eine tolle Teamarbeit! Ein großes Dankeschön, an alle, die zum Erfolg des Projektes beigetragen haben!